Direkte Immobilienanlagen

Unser Weg: Wohnen und Arbeiten mit nachhaltigem Mehrwert 

Bei der Entwicklung und Umsetzung unserer Immobilien-Nachhaltigkeitsstrategie orientieren wir uns an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG).

Besonderen Fokus legen wir auf:

So stellen wir sicher, dass unsere Immobilienanlagen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial nachhaltig wirken. Dafür haben wir einen Aktionsplan mit vier konkreten Handlungsfeldern abgeleitet.

Unsere strategischen Eckpfeiler für unsere direkten Immobilienanlagen

  • Fossilfreie Energieerzeugung: Wir tauschen veraltete Heizungen Schritt für Schritt gegen moderne, fossilfreie Systeme aus. Wo immer möglich und sinnvoll, installieren wir Photovoltaikanlangen.
  • Reduktion des Ressourcenverbrauch: Wir optimieren konsequent die Energieeffizienz unserer Liegenschaften, indem wir energetische Sanierungen durchführen (Lüftung und Wärmedämmung). Wir reduzieren den Ressourcenverbrauch zusätzlich durch den Einsatz von energieeffizienten Geräten und wassersparenden Armaturen.
  • Optimiertes Monitoring: Wir wollen zukünftig den kompletten Energie- und Wasserverbrauch aller Gebäude digital erfassen, sodass wir frühzeitig auf Abweichungen reagieren können. Dafür statten wir unsere Liegenschaften nach und nach mit Messgeräten zur Live-Datenerfassung aus.
  • Zirkuläres Bauen: Bei Renovationen und Neubauten setzen wir auf recyclierte Materialien und emissionsarme Bauverfahren.

 

  • Frühzeitige Kommunikation: Wir informieren unsere Mieterinnen und Mieter offen über Umbau- und Modernisierungsprojekte, damit sie sich rechtzeitig darauf einstellen können.
  • Förderung der ökologischen Mobilität: Wir schaffen E-Ladepunkte, installieren neue und/oder verbessern bestehende Veloparkplätze und schaffen Raum für Carsharing Parkplätze.
  • Reduktion des laufenden Verbrauchs: Künftig wollen wir unseren Wasserverbrauch erfassen, visualisieren und transparent mit unseren Mieterinnen und Mietern teilen. So schaffen wir Bewusstsein und ermöglichen es ihnen, aktiv zur Reduktion beizutragen.
  • Feedback und Services: Wir führen regelmässig Mieterbefragungen durch und bieten digitale Anlaufstellen für Fragen und Anregungen. So passen wir unsere Massnahmen bei Bedarf an.

  • Klare Ziele und Kennzahlen: Für jedes Objekt definieren wir CO₂-Reduktionspfade, überprüfen den Energieverbrauch jährlich und messen unseren Fortschritt.
  • Reporting und Kommunikation: Wir informieren unsere Versicherten und weitere Interessierte regelmässig über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte.
  • Qualitätsmanagement: Alle Massnahmen dokumentieren wir systematisch, damit wir Erfolge nachvollziehen und Optimierungspotenziale rasch erkennen können.

  • Vorgaben bei der Auswahl von Geschäftspartnern: Wir arbeiten nur mit Bau- und Dienstleistungsunternehmen zusammen, die unsere Nachhaltigkeitsziele unterstützen und einhalten.
  • Kompetenzaufbau: Wir bieten Schulungen und Austauschformate an, damit unser ganzes Team nachhaltige Lösungen sicher umsetzt.

Nachhaltige Immobilien - für heute und morgen

Rund ein Viertel aller CO2 -Emissionen in der Schweiz entstehen durch Immobilien – vor allem bei der Nutzung fossiler Brennstoffe für Warmwasser und Heizung oder bei der Errichtung von Neubauten. 

Darum investieren wir gezielt in energetische Sanierungen, klimaschonende Heizsysteme und zukunftsfähige Bauweisen. So verringern wir nicht nur unseren ökologischen Fussabdruck, sondern steigern auch den Wert unserer Liegenschaften nachhaltig.

 

Was wir bisher erreicht haben

Zwischen 2010 und 2024 wuchs unsere Energiebezugsfläche um 51 Prozent. Im gleichen Zeitraum konnten wir den Gesamtverbrauch an Energie und die Treibhausgasemissionen deutlich senken.

 

- 39% spezifischer Energieverbrauch

Durch Sanierungen und moderne Bauweisen, zum Beispiel mit optimierter Wärmedämmung, konnten wir den spezifischen Energieverbrauch von 2010 bis 2023 massgeblich reduzieren: um rund 39 Prozent.

-45% weniger Treibhausgasemissionen

Dank bereits umgesetzter und geplanter Investitionen können wir unseren künftigen Absenkpfad klar benennen: Bis 2030 können wir unsere Treibhausgasemissionen um voraussichtlich 45 % senken – ausgehend von den Werten im Jahr 2010.

- 39% spezifische Treibhausgasemissionen 

Wir liessen viele Heizsysteme erneuern. Gleichzeitig stieg in unseren Immobilien der Anteil an Energie aus Wärmepumpsystemen, Erdgas und Fernwärme.

Bis 2050 sollen alle unsere direkt gehaltenen Liegenschaften ohne fossile Brennstoffe auskommen.

Fabrizio Di Bauda, 
Nachhaltigkeitsspezialist, Stv. Leiter Anlagen

Eine wichtige Ursache für den stetigen Rückgang der Emissionen: Bei Modernisierungen haben wir die Heizsysteme erneuert. Dadurch konnten wir den Anteil des Heizöls am Energieverbrauch von 25,3 Prozent (2010) auf 13,5 Prozent (2024) reduzieren. Gleichzeitig stieg der Anteil der Energie aus Wärmepumpsystemen, Erdgas und Fernwärme.

Bei Sanierungen lassen wir, wo immer möglich, auf Dächern unserer Liegenschaften Photovoltaikanlagen anbringen. In den letzten Jahren konnten wir die Produktion von Solarstrom dadurch deutlich steigern – von 24’482 kWh (2014) auf 575’274 kWh (2024). Dies entspricht einem Plus von 2'349 % in 10 Jahren.

Ausblick: Wie wir uns weiter verbessern.

Wir werden das Nachhaltigkeitsprofil unseres Immobilienportfolios stetig verbessern. Wir planen unsere Investitionen detailliert und legen für jede Liegenschaft Massnahmen fest. Insbesondere wollen wir den Energieverbrauch noch weiter senken, noch mehr erneuerbare Energien nutzen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter reduzieren. 

Der Energieverbrauch wird Ende 2031 voraussichtlich um 26 Prozent tiefer ausfallen als Ende 2023. Dieser wird in Megawattstunde (MWh) gemessen. 

Der CO₂-Ausstoss wird Ende 2031 voraussichtlich um 40 Prozent geringer sein als Ende 2023. Dieser Ausstoss wird in Tonnen CO₂-Äquivalenten (t CO₂e) gemessen.

Das heisst, der CO₂-Ausstoss unserer Liegenschaften sinkt stärker als der Energieverbrauch. Unsere direkt gehaltenen Liegenschaften werden mit Blick auf den Energieverbrauch und vor allem auf den CO₂-Ausstoss also deutlich effizienter.