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Performance Gesamtvermögen

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Performance Gesamtvermögen im März 2012

Die internationale Konjunktur präsentiert im Frühjahr 2012 ein gemischtes, insgesamt aber etwas freundlicheres Bild als noch vor einigen Monaten. Zwar befindet sich der Euroraum infolge der Belastungen durch die Schuldenkrise erwartungsgemäss am Rand einer Rezession, doch sind erste Lichtblicke auszumachen. Nicht zuletzt dank der ausgeweiteten Liquiditätsmassnahmen der EZB haben sich die krisenhaften Anspannungen an den Finanzmärkten im 1. Quartal 2012 zurückgebildet, was sich etwa in gesunkenen Risikoprämien für (periphere) Länder und Banken manifestierte. Die Aussichten auf eine allmähliche Konjunkturerholung haben sich etwas verbessert. Vergleichsweise besser läuft die Konjunktur in anderen Weltregionen. In den USA konnte sich die wirtschaftliche Erholung in den letzten Quartalen festigen und allmählich auch den bislang sehr schwachen Arbeitsmarkt erfassen. Wegen der Nachwehen der letzten Krise – darniederliegender Immobilienmarkt, hohe Arbeitslosigkeit und Verschuldung der privaten Haushalte – ist allerdings auch weiterhin nicht mit einem kräftigen Aufschwung der US-Wirtschaft zu rechnen. Die Schwellenländer verleihen – trotz unverkennbarer Abkühlung – der Weltwirtschaft nach wie vor positive Impulse.

An den internationalen Finanzmärkten kam es in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 zumindest vorläufig zu einer Beruhigung, auch wenn die Schuldenproblematik in Europa nach wie vor akut bleibt. Die seit Ende 2011 ausgeweiteten Liquiditätsmassnahmen der EZB haben dazu beigetragen, dass sich die Risikoaufschläge im Falle mehrerer europäischer Länder deutlich reduzierten und sich die Lage im Bankensektor entspannte. Die Aktienmärkte haben sich in der Folge auf breiter Front erholt und legten gegenüber den Tiefs im Herbst 2011 grössenordnungsmässig 10 – 20 % zu. Die Renditen der Obligationen zogen an. Das freundlichere konjunkturelle Umfeld und der grössere Risikoappetit der Anleger waren im ersten Quartal 2012 die Haupttreiber für den Anstieg der Obligationenrenditen. Nach wie vor zeigt der Schweizer Franken seit der Intervention der SNB im September einen stabilen Verlauf gegenüber dem Euro. Allerdings hat sich der CHF/EUR-Kurs in den letzten Monaten der offiziellen Kursuntergrenze von 1.20 CHF/EUR angenähert, nachdem er sich im Herbst noch deutlich über dieser Marke bewegte.

Trotz gewisser Beruhigungstendenzen bleibt die Euro-Schuldenkrise weiterhin ein erheblicher Risikofaktor für die internationale Konjunktur und damit auch für die Schweiz. Ein weiteres potenzielles Risiko besteht in einem starken Anstieg der Ölpreise wegen der angespannten politischen Situation im Nahen Osten. Wir gehen davon aus, dass die erwähnte Problematik der Staatsverschuldung in Europa noch längere Zeit auf den Kapitalmärkten lasten wird, für eine Entwarnung ist es leider noch zu früh.

Die Performance des Portfolios Leistungsprimat liegt auf Jahresbasis zum 31.03.2012 bei 3.23%, diejenige des Portfolios Beitragsprimat bei 2.25%. Auf Ebene des konsolidierten Gesamtvermögens der BLPK wird eine Performance von 3.04% ausgewiesen.

 

BLPK
Gesamt-
vermögen

BLPK
Leistungs-
primat

BLPK
Beitrags-
primat
 

Pictet
BVG-25

Pictet
BVG-40

Pictet
BVG-60

Monat März

 0.44%

0.46%

0.36%

0.35%

0.59%

0.88%

YTD/2012

 3.04%

3.23%

2.25%

2.83%

3.82%

5.17%

Seit 1. Januar 2011 werden die Anlagen der Vorsorgewerke im Beitragsprimat mit einer vom Leistungsprimat abweichenden, angepassten Anlagestrategie geführt. Aus diesem Grund wird das Ergebnis der beiden Anlagestrategien getrennt publiziert. Das Portfolio für die Vorsorgewerke im Beitragsprimat befindet sich derzeit teilweise noch im Aufbau und entspricht noch nicht in allen Belangen der Zielallokation (insbesondere Immobilienanlagen). 2011 hat die BLPK eine Anpassung im Währungsabsicherungsprogramm vorgenommen. Die Obligationen in Fremdwährung im Leistungsprimat werden zu 80% und im Beitragsprimat zu 83.4% abgesichert. Eine 100%ige Absicherung erfolgt auf Ebene der Alternativen Anlagen und der Immobilienanlagen Ausland. Demgegenüber werden die Aktienanlagen im Ausland nicht abgesichert.



www.blpk.ch